An alle Liebhaber*innen der BKN: Ab 2. Juni werdet ihr konkret benachrichtigt, welche Gruppen und Veranstaltungen wieder stattfinden können. Aufgrund der CORONA-Pandemie gilt es, das Hygiene- und Infektionsschutzkonzept der BKN einzuhalten. Wir freuen uns riesig auf euch alle!

HIER gibt es nun alle paar Tage ein neues WORT FÜR DEN TAG.
Unsere inneren Welten kennen ja keine Ausgangsbeschränkungen 🙂
Zur Aufmunterung. Zur Freude. Zum Schmunzeln. Zum Nachsinnen.
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21. Mai 2020

Foto privat

Christi Himmelfahrt – Ich bin dann mal weg

„Ich bin dann mal weg“ hatte Hape Kerkeling sein Buch genannt, das seine Erfahrungen auf dem Jakobs-Pilgerweg beschreibt und ziemlich überraschend zum Bestseller wurde…

Ich bin dann mal weg. Und Jesus ist 2000 Jahre „mal weg“, eine gefühlte Ewigkeit. Und manchmal ist er so weit weg! Und all die Erinnerungen reichen nicht aus, diese Entfernung zu überbrücken. Glaube, Hoffnung und Liebe sind so klein. Und dann das Gegenteil:

Es scheint, als würde gleich die Tür aufgehen und er steht da, mit den Händen zu greifen.

Ich begegne ihm. Und ich kann mir gar nicht vorstellen, mich je allein gefühlt zu haben…

Die Kirche feiert das.

Von Jens-Daniel Schubert – Auszug
Gesamtartikel von 2017: Sehr lesenswert!

https://www.deutschlandfunkkultur.de/gedanken-zum-fest-christi-himmelfahrt-ich-bin-dann-mal-weg.1124.de.html?dram:article_id=387002

11. Mai 2020

Jossué Trejo auf Pixabay

Ich suche nicht, ich finde.

Suchen, das ist das Ausgehen von alten Beständen.
Finden ist das völlig Neue.
Alle Wege sind offen, und was gefunden wird, ist unbekannt.
Es ist ein Wagnis, ein heiliges Abenteuer.
Die Ungewissheit solcher Wagnisse können eigentlich nur jene auf sich nehmen, 
die im Ungeborgenen sich geborgen wissen.

Pablo Picasso (1881-1973)

Sich im Ungeborgenen geborgen wissen – keine leichte Aufgabe. Aber eine, die wir angehen müssen. Wir können gar nicht anders als in unsicheren Zeiten, ins Ungewisse unseres Lebens, ins Unvorhersehbare jeden Tages uns hineinzubegeben, uns einzuleben und uns heimisch zu fühlen, so gut es eben geht. Ich bin mir sicher, dass wir uns dazu gegenseitig viel Stütze geben können. Bleiben wir also verbunden! Knüpfen wir Kontakte! Pflegen wir Freundschaften! Schätzen wir unser Miteinander! Und üben wir uns ein in das Zuhausesein bei uns selbst! 

Finden heißt, es ist mir bereitet, es liegt auf meinem Weg. Also Augen und Ohren auf! 

Ich freue mich auf eure Rückmeldungen.

Herzlich verbunden
Rebekka-Chiara

  1. Mai 2020
Foto: pixabay

1.Mai 2020

Und dennoch…
Im „Buch der Bücher“ ist dies eine meiner Lieblingsstellen. Sie beschreibt etwas, was ich in Zeiten großer Bedrängnis tatsächlich erlebe und unterschreiben kann. 

Von allen Seiten werden wir in die Enge getrieben
und finden doch noch Raum;
wir wissen weder aus noch ein
und verzweifeln dennoch nicht;
wir werden gehetzt
und sind doch nicht verlassen;
wir werden niedergestreckt
und doch nicht vernichtet.

Das schrieb Paulus im Jahr 55 n. Chr.
Mir sind diese Worte Trost im Jahr 2020 und Ermutigung, diesen inneren Raum wahr-zu-nehmen und auf-zu-suchen, zu dem kein Virus und keine Not Zugang haben.

Schreibt mir gern Eure Gedanken und Erfahrungen dazu.

Rebekka-Chiara, Mail: kontakt@bunte-kirche-neustadt.de

21. April 2020

BKN-Kurs LebensSpur

Psalm 139

mein psychologe hat mich 
analysiert und kennt mich
ob ich auf der couch sitze oder liege
er weiß von mir
und durchschaut all meine träume
mein arzt hat mich untersucht
und durchgecheckt
die röhre umschloss mich von allen seiten
röntgen und ultraschall
bringen mein innerstes ans licht
im mrt werden sichtbar
selbst meine gedanken
meine dna kunstvoll gewoben
ist im computer schon verzeichnet
meine gene getestet
wohin könnte ich fliehen
vor den webcams
in banken oder straßenbahn
wird alles aufgezeichnet
ER aber bleibt verborgen
zu schwierig sind für uns
SEINE gedanken
und auch ich
ein gedanke von IHM
bleibe geheimnis

ANDREAS KNAPP (in: „Heller als Licht“, Echter Verlag,2014)

15. April 2020 


 
Drei Dinge 
sind uns 
aus dem Paradies 
geblieben:
 
Sterne,
Blumen
und Kinder.
 
Dante Alighieri, 1265-1321
Bild: privat RC



Ostern 2020 
Foto: privat


 
Das EINZIGE, worauf es ankommt,
ist, dass wir darum ringen,
dass LICHT in uns sei.
 
Das Ringen fühlt
EINER dem anderen an.
 
Und wo Licht im Menschen ist,
scheint es aus ihm heraus.
Albert Schweitzer
 
Liebe Freunde und Freundinnen der Bunten Kirche Neustadt,
dass wir vergangene Krisen verarbeiten,
dass wir die gegenwärtige meistern,
dass wir die künftigen gestärkt angehen,
dazu verhilft mir das OSTER-LICHT:
Ein Licht, dass von Ewigkeiten kommt
und in alle Weltzeit hineingegeben ist.
Dieses LICHT heißt für mich Jesus Christus.
Lassen wir also unser Licht leuchten,
damit es anderen hilft
und uns selbst glücklich und gelassen macht.
Rebekka-Chiara
 

Himmel über der Neustadt, Foto:privat

04. April 2020

Die HOFFNUNG kann lesen
Sie vermutet in den kleinen Vorzeichen schon das ganze Gelingen. 
Sie stellt nicht nur fest, was ist. 
Sie ist eine wundervolle untreue Buchhalterin, die die Bilanzen fälscht und
einen guten Ausgang des Lebens sieht, wo dieser noch nicht abzusehen ist. 
Sie ist vielleicht die stärkste der Tugenden, 
weil in ihr die Liebe wohnt, die nichts aufgibt 
und der Glaube, der den Tag schon in der Morgenröte sieht. 
(Fulbert Steffenski)

29. März 2020

Foto: Pixabay

                                                                   

Der Himmel ist anders, als du denkst.
Der Himmel ist ein Feld, das darauf wartet bestellt zu werden.
Der Himmel ist eine Wolldecke. Keiner kriegt kalte Füße.
Der Himmel ist ein Augenblick. Nur die Wachen sehen ihn.
Der Himmel ist ein Apfelkuchen. Jeder gibt ein Stück.
Der Himmel ist ein Sack voll Lose, und jedes ist der Hauptgewinn.
Der Himmel ist ein Hase, den der Schuss des Jägers nicht erwischt.
Der Himmel ist ein Kopfstand. Nur die Mutigen wagen ihn.
Der Himmel ist ein Gegenüber, das zum Miteinander wird.
Der Himmel ist ein Gedicht, und du bist der Reim.
Der Himmel ist ein Engel, der an den Himmel erinnert.
Der Himmel ist die Möglichkeit: Nach oben offen.
(Susanne Niemeyer)

Bleiben wir verbunden – in Gedanken, im Herzen und im Gebet füreinander.
Rebekka-Chiara

26. März 2020

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Pflasterstein am Elbufer, Foto:privat

SCHIFFSLADUNG in Corona-Zeiten
Für die Trostlosen ein Herz
Für die Heimatlosen ein Federbett
Für die Sprachlosen ein Lied
Für die Lustlosen einen Apfelbaum
Für die Schlaflosen einen Traum
Für die Freudlosen ein Trampolin
Für die Herzlosen ein Eisbärkind
Für alle einen Engel mit Feueratem und Samthandschuhen
(Susanne Niemeyer)

Bleiben wir verbunden – in Gedanken, im Herzen und im Gebet füreinander.
Rebekka-Chiara